Der Hund als Reisebegleiter erfordert Vorbereitung

Was vor der Reise mit dem Vierbeiner ins Ausland zu regeln ist, damit der Urlaub nicht bereits an der Grenze endet.

(kunid) Immer wieder werden Reisende, die mit Hunden einreisen möchten, an der Grenze abgewiesen, weil die dafür erforderlichen Papiere nicht vorliegen. So benötigt man in manchen Ländern eine Bestätigung, dass das Tier bestimmte Impfungen erhalten hat. Es ist daher notwendig sich frühzeitig, am besten schon rund vier bis sechs Monate vor der Urlaubsreise, um die notwendigen Formalitäten zu kümmern.

Prinzipiell sollte immer lange vor einer geplanten Reise geprüft werden, ob und unter welchen Voraussetzungen die Ein- und Ausreise in das gewünschte Reiseziel mit dem Hund möglich ist.

Manche Urlaubsgebiete kommen schon wegen strenger Einreisebestimmungen nicht als Urlaubsziel infrage. So wird beispielsweise in Hawaii eine 120-tägige Quarantäne für Hunde bei der Einreise verlangt.

Das richtige Ziel

Seit 2004 gelten für die Einreise mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) innerhalb der EU und aus Drittländern neue Tiergesundheits-Bestimmungen der Europäischen Gemeinschaft. Unter anderem ist darin festgelegt, dass die Tiere gegen Tollwut geimpft und mit einem Mikrochip gekennzeichnet sind. Zudem muss ein EU-Heimtierausweis, in dem die Mikrochipnummer oder die Tätowierung eingetragen sind, mitgeführt werden.

Werden die Einreisebedingungen des Urlaubslandes nicht erfüllt, kann es zur Zurückweisung an der Grenze kommen. Neben einem Bußgeld für den Tierhalter kann dem Haustier Quarantäne oder sogar die Tötung drohen. Auch bei der Wiedereinreise nach Österreich gibt es einiges zu beachten. Was dies im Einzelnen ist, ist einem herunterladbaren Merkblatt des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zu entnehmen.

Informationen zu den Einreisebedingungen der einzelnen Länder gibt es unter anderem im Internet beim BMG, bei den Handelsabteilungen der jeweiligen Botschaften beziehungsweise bei den Veterinärdienststellen der Drittstaaten, bei der Veterinärmedizinischen Universität Wien und bei der Europäischen Kommission. Auch das Bundeskanzleramt Österreich bietet auf der Webseite www.help.gv.at entsprechende Auskünfte. Details zur Auslandsreise mit dem Hund gibt es zudem online bei den Automobilclubs ÖAMTC und ARBÖ. Fragen können in der Regel auch der Tierarzt und/oder das für den Wohnort zuständige Veterinäramt beantworten.